Praxismanagement

2010: Das Jahr der Gebührenordnungen: Warmer Regen oder kalte Dusche?

Das Jahr 2010 wird zum ökonomischen Schicksalsjahr für die Fachärzte. Die existenzbedrohenden Honorarverluste zahlreicher Fachärzte durch den neuen EBM und die Budgetfesseln der RLV müssen gestoppt werden.

RLV-Bescheide: Unbearbeitete Widersprüche türmen sich in den KVen

Die erste Begegnung mit der neuen Honorarwelt war für viele Ärzte Ende 2008 eine der unerfreulichen Art. Sie reagierten mit Widerstand. Mittlerweile scheinen sich die Gemüter beruhigt zu haben – doch in vielen KVen liegen noch Berge von unbearbeiteten Widersprüchen.

Hängepartie mit ungewissem Ausgang: Per Doppelstrategie zur eGK?

Die schwarz-gelbe Regierungskoalition hat eine Bestandsaufnahme zur elektronischen Gesundheitskarte (eGK) beschlossen. Erst nach dieser Grundsatzdiskussion soll entschieden werden, ob ungeachtet jahrelanger Planung des Projekts eine Weiterarbeit auf der Grund lage der Strukturen möglich und sinnvoll ist. Die Erprobung in den regionalen Testregionen wird zunächst auf Sparflamme weitergeführt.

Zwischen Kostenerstattung und „Analoger Bewertung“: Balneophototherapie: Rettende Lösung nicht in Sicht

Die Balneophototherapie wurde bereits am 13.3.2008 durch den Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aufgenommen. Über die Bewertung der Leistung wurde aber seitens des Bewertungsausschusses noch nicht entschieden – noch immer gibt keine spezifische Gebührenposition für diese Leistung in der GOÄ. Für den Vertragsarzt ist die Abrechnung problematisch.

Medizinische Fortbildung: Ohne Bücher undenkbar

Erfolg im Beruf, das bedeutet in der Arztpraxis zweierlei: fachlich auf dem aktuellen Stand zu sein und betriebswirtschaftlich ein gesundes Unternehmen zu führen. Wesentlich ist daher die stetige Fortbildung in der einen wie in der anderen Hinsicht, durch Kongresse, Workshops und nicht zuletzt durch die Medien. Nach wie vor spielt dabei das Buch – neben der Fachzeitschrift – eine tragende Rolle, denn es bietet komplexes Wissen: ausführlich, klar und strukturiert, wann und wo man gerade Zeit dafür findet. Hier ist eine kleine Auswahl interessanter Fachbücher aus dem Hause Springer.

Strategische Gewinner: Private Klinikketten und MVZ: Gefahr für niedergelassene Fachärzte?

Private Klinikbetreiber verfolgen mit hohem Kapitaleinsatz ihre Expansionsstrategien. Die Fachärzte müssen sich auf eine verstärkte Konkurrenz vorbereiten.

Kostenstrukturanalyse 2007: Per IGe-Leistung in die Gewinnzone

Der „Krieg der Zahlen“ geht in eine neue Runde: Das Statistische Bundesamt hat für das Berichtsjahr 2007 die Ergebnisse seiner Kostenstrukturanalyse veröffentlicht. Dabei schneiden die Hautärzte nicht schlecht ab: Beim Praxisertrag liegen sie im Ranking der Fachgruppen (Einzelpraxen) auf Rang 4 und haben erfolgreich ihre Praxis Betriebskosten gesenkt. Betrachtet man die Privateinnahmen, liegen die Dermatologen mit klarem Abstand an der Spitze.

Honorarreform: Nullsummenspiel für die Ärzte

Der Beschluss des Bewertungsausschusses für die ärztlichen Leistungen vom 20.4.2009 bringt den Fachärzten einige kleine Verbesserungen. Die neuen Regelungen werden aber grundsätzlich erst ab 1. Juli 2009 wirksam. Sofern in einer Region die Regelleistungsvolumen (RLV) für das 2. Quartal 2009 unter Vorbehalt zugewiesen wurden, können sie auch schon zum 1. April 2009 in Kraft gesetzt werden. Unterm Strich wird es aber keine zusätzlichen finanziellen Mittel geben.

The day after ...: Das Ende des KV-Monopols und seine möglichen Folgen

Mal ganz nüchtern betrachtet: Was spricht eigentlich dafür, und was dagegen, wenn man die KV „abschafft“. Wer verhandelt dann künftig – und mit wem?

CME-Countdown: Frist läuft bald ab

Am 30. Juni 2009 ist es soweit: Alle Kassenärzte, die vor dem 30. Juni 2004 zugelassen wurden, müssen erstmalig anhand von Fortbildungspunkten gegenüber ihrer KV nachweisen, dass sie sich in den vergangenen fünf Jahren regelmäßig fortgebildet und die erforderlichen 250 Punkte zusammengetragen haben. Andernfalls drohen empfindliche Honorarkürzungen.

Therapieallergene-Verordnung: Die Spreu vom Weizen trennen

Mit der Therapieallergene-Verordnung haben sich die Ausnahmeregeln der Zulassungspflicht für Allergenpräparate zur spezifischen Immuntherapie geändert.

Honorarreform: Dermatologen im wirtschaftlichen Abseits?

Mit dem Abschluss der regionalen Vergütungsverhandlungen sind die Würfel in der Honorarreform erst einmal gefallen. Die Krankenkassen haben durchgesetzt, dass die Beschlüsse des Erweiterten Bewertungsausschusses für die ärztlichen Leistungen 1 : 1 umgesetzt werden. Es ist den Kassenärztlichen Vereinigungen nur in geringem Umfang gelungen, den Krankenkassen zusätzliche finanzielle Zugeständnisse abzuringen.

Existenzbedrohende Richtgrößenprüfung: So gelingt der Nachweis von Praxisbesonderheiten

Der Regressdruck wächst. Wenn ein Verfahren zur Richtgrößenprüfung gegen Sie eingeleitet wird, hängt es sehr von Ihrer Vorgehensweise ab, ob und in welchem Umfang Sie zur Kasse gebeten werden.

Bedingungen für die Anstellung von Ärzten: Gesetz schafft Flexibilität

Das Vertragsarztrechtsänderungsgesetz ermöglicht Gestaltungsmöglichkeiten für die Organisation fachärztlicher Praxen. Interessante berufliche Perspektiven vermitteln insbesondere die neuen rechtlichen Rahmen bedingungen für die Anstellung von Ärzten.

Der Arzt als Unternehmer: Wann fällt Umsatzsteuer an?

Ob eine ärztliche Tätigkeit umsatzsteuerpflichtig ist, hängt dvon ab, inwieweit die erbrachte Leistung einem therapeutischen Ziel dient. Bei vielen IGeL-Leistungen ist eine Abgrenzung jedoch schwierig, so dass im Einzelfall entschieden werden muss. Doch Vorsicht: Gerade Gutachter- und Sachverständigentätigkeiten fallen oftmals unter die Umsatzsteuerpflicht.

Nadelstichverletzungen: TRBA 250 muss jetzt umgesetzt werden

Zum 1. August 2007 ist die Übergangsfrist zur Umsetzung der Novelle der TRBA 250 abgelaufen. Schutzmaßnahmen zur Prävention von Nadelstichverletzungen müssen nun verbindlich umgesetzt werden.  Mehr