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Panorama
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Systemischer Lupus erythematodes endet bei etwa
einem Drittel der Patienten mit tödlichem Nierenversagen.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für
Infektionsbiologie in Berlin haben jetzt in Zusammenarbeit
mit einer klinischen Arbeitsgruppe der
Universität Erlangen entdeckt, dass eine Gruppe von
Lupus-Patienten im Gegensatz zu gesunden Menschen,
die Fangnetze für Krankheitserreger, die das
Immunsystem bei einer Infektion bildet, nicht mehr
abbauen kann [Abdul Hakkim et al., PNAS 2010; 107
(21): 9813–8]. Mehr
Eine Entscheidung zwischen zwei ähnlich
guten (oder schlechten) Alternativen
hinterlässt häufig Restzweifel. Psychologen
bezeichnen diesen unangenehmen
Gefühlszustand als kognitive Dissonanz.
Er tritt auf, wenn annähernd gleich starke
Absichten, Wünsche oder Einstellungen in
verschiedene Richtungen gehen und sich
nicht miteinander vereinbaren lassen. Spike
Lee und Norbert Schwarz vom Department
of Psychology der Universität Michigan in
Ann Arbor, USA, haben nun herausgefunden,
dass sich diese Dissonanz beseitigen lässt,
indem wir uns die Hände waschen [Science
2010, Vol. 328, 5979: 709]. Mehr
Medikamente zur Behandlung von
Erektiler Dysfunktion (ED) sind der
Renner im Internet. Fachleute schätzen,
dass jedoch rund die Hälfte der im
Internet angebotenen Arzneimittel Fälschungen
sind. Um auf die möglichen
Gefahren dieser Imitate aufmerksam
zu machen, führt das Freiburger Informationszentrum
für Sexualität und
Gesundheit e.V. (ISG) eine Awareness-
Kampagne durch. Mehr
Patienten mit Vitiligo sind häufiger von anderen
Autoimmunerkrankungen und Hörproblemen betroffen
als Patienten ohne Weißfleckenkrankheit.
Möglicherweise sind alle drei Störungen über einen
gemeinsamen Pathomechanismus miteinander
verbunden [Akay BN et al. J Eur Acad Dermatol
Venereol 2010]. Mehr
Dass man sich im Schwimmbad
mit Fußpilz anstecken kann, ist bekannt.
Dass die Sporen aber auch im
heimischen Wäschekorb von einer Socke
zu anderen wandern und selbst den
Schonwaschgang überstehen, ist neu.
Diese häusliche Ansteckungsgefahr
haben jetzt Forscher der Hohenstein
Institute in Bönnigheim entdeckt. Mehr
Kein anderes Screening hat sich in so
kurzer Zeit so gut etabliert wie das Hautkrebsscreening.
11 Millionen der insgesamt
45 Millionen Anspruchsberechtigten haben
seit dem Start an der Hautkrebsfrüherkennung
teilgenommen. 38.000 Haut- und
Hausärzte ließen sich für das Verfahren
weiterbilden und qualifizieren. Einen ersten
Eindruck über die Zufriedenheit der Screening-
Teilnehmer geben die Ergebnisse einer
Online-Umfrage der Deutschen Krebshilfe
und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische
Prävention (ADP) Mehr
Gene therapeutisch in der Krebsbehandlung
einzusetzen birgt ein großes Problem:
Wie bekommt man die Gene sicher und gezielt
an ihren Wirkort im Tumor? Wer auf
diese Frage eine Antwort findet, kommt
der therapeutischen Gentherapie ein Stück
näher. Mehr
Der 63-jährige Patient hat vor rund einem halben Jahr an seinem rechten
Nasenflügel einen kleinen roten Fleck bemerkt, der sich nach und
nach bis über die gesamte Nasenspitze ausbreitet. Da die Hautveränderung
weder schmerzt noch juckt, lässt er das zunächst auf sich
beruhen. Doch schließlich ist der Befund so ausgeprägt, dass ihn seine
Frau von der Notwendigkeit eines Arztbesuches überzeugen kann und
er seinen Haus- und schließlich einen Hautarzt aufsucht. Mehr
Praxisrelevanz im Fokus:
VDL-Förderpreis 2010
Die Vereinigung für ästhetische Dermatologie
und Lasermedizin (VDL) hat den mit 3.000
Euro dotieren VDL-Förderpreis 2010 ausgeschrieben.
Seit zehn Jahren werden mit diesem Preis
Arbeiten gewürdigt, die die Qualität der ambulanten
Lasertherapie und Ästhetischen Medizin
fördern. Gefragt sind Innovationen, Tricks und
Kniffe bei ambulanten kosmetologischen Therapieverfahren
sowie der ambulanten dermatochirurgischen
Lasertherapie häufiger, seltener
oder ungewöhnlicher Indikationen.
Die Reaktionen auf eine Warnung der
amerikanischen FDA (U.S. Food and Drug
Administration) fielen in Deutschland
unterschiedlich aus. Die FDA hatte darauf
hingewiesen, dass auch topische Präparate
mit dem Wirkstoff Diclofenac-Natrium
grundsätzlich schwere hepatische Schäden
verursachen können [FDA-Mitteilung
vom 4.12.2009; dazu Nachricht in hautnah
dermatologie 2009; 26 (1): 6]. Das BfArM
signalisiert hingegen Entwarnung. Mehr
Die Serumspiegel von Testosteron, Sexualhormon-
bindendem Globulin (SHBG)
und Vitamin D stehen in einem deutlichen
Zusammenhang: Mangelt es an Vitamin D,
sinkt auch der Spiegel des Androgens, während
SHBG im gleichen Maße ansteigt – et
vice versa. Dies ist das Resultat einer Studie,
für die Mediziner aus Graz, Ulm und Heidelberg
Serumproben von rund 2.300 Männer
im Alter von durchschnittlich 62 Jahren untersucht
haben [Wehr E et al. Clin Endocrinol;
Online-Vorab-Publikation; doi: 10.1111/j.1365-
2265.2009.03777.x]. Mehr
Ein 71-jähriger Patient stellt sich wegen rezidivierender, beidseitiger
Unterschenkelulzera vor. Die Ulzera würden seit fünf Jahren auftreten
und wären bisher immer abgeheilt, zeigten aber diesmal keine Abheilungstendenz.
Sie traten gemeinsam mit einer Stauungsdermatitis im
Rahmen einer schweren kardialen Dekompensation auf. Mehr
Lebensstil, Stress, Ernährung – das sind die
„üblichen Verdächtigen“, wenn es darum geht,
das plötzliche Sprießen grauer Haare zu erklären.
Doch wie eine britisch-dänische Studie mit
mehr als 200 ein- und zweieiigen dänischen
Zwillingsschwestern zwischen 59 und 81 Jahren
gezeigt hat, sind für den „Grauschopf“ – ebenso
wie für Haarausfall – in erster Linie genetische
Faktoren verantwortlich [Gunn et al., PLoS One
4 (12); doi: 10.1371/journal.pone.0008021]. Mehr
Unser Sprachverständnis wird scheinbar
nicht nur davon beeinflusst, was wir
hören und welche Bewegungen der Lippen
wir dabei dem Sprecher ansehen, sondern
auch von der Luftbewegung, die wir auf
der Haut spüren. Bryan Gick vom Department
of Linguistics der University of British
Columbia in Vancouver hat zusammen
mit seinem Kollegen Donald Derrick, New
Haven, Hinweise überprüft, ob unhörbare
Lufthauche, die zusammen mit bestimmten
Konsonanten ausgestoßen werden,
das beinflussen, was man letztlich zu
hören glaubt [Gick, Derrick, Nature 2009;
462: 502–4]. Mehr
Grundsätzlich alle Präparate mit dem Wirkstoff Diclofenac-Natrium
können zu erhöhten Leberfunktionsstörungen führen. Darauf
hat die amerikanische FDA (U.S. Food and Drug Administration)
kürzlich erneut hingewiesen. Fälle von medikamenteninduzierter
Hepatotoxizität wurden nach der Einführung von Diclofenac-Gel
für den ersten Monat der Anwendung berichtet, können aber auch
jederzeit später während der Behandlung mit dem Nichtsteroidalen
Antirheumatikum auftreten. Gemeldet wurden Lebernekrosen,
Gelbsucht, fulminante Hepatitiden und Leberversagen. Einige der
berichteten Fälle gingen tödlich aus oder erforderten eine Lebertransplantation. Mehr
Der kombinierte Einsatz von Hochfrequenz-Ultraschall
plus Elastografie kann dabei helfen, maligne
Hautveränderungen zu identizifieren. Dies ist das
Ergebnis einer Studie, die beim diesjährigen Jahrestreffen
der Radiological Society of North America
(RSNA) in Chicago vorgestellt wurde. Mehr
Bei dem jetzt 76-jährigen früheren Zimmermann hatte sich seit Mitte
2006 ein zunächst basaliomähnlicher Hauttumor an der Brustwand
entwickelt. Dieser wurde bei deutlicher Größenzunahme am 30.1.2008
chirurgisch entfernt. Die histologische Aufarbeitung zeigte einen Merkelzelltumor
von 2 cm Größe mit der Klassifikation pT 1, G3, pR0. Mehr
Ein Gerät, nicht größer als ein Reiskorn,
soll es zukünftig möglich machen, den
Verlauf einer Krebserkrankung deutlich
einfacher und besser beobachten zu können
als bisher. Das Mikro-Implantat könne
im Zuge einer herkömmlichen Biopsie im
Körper platziert werden, so die Entwickler
um Michael J. Cima in einer Presseerklärung
des Massachusetts Institute of Technologie
[http://web.mit.edu/newsoffice/2009/cancer-
detect-0512.html]. Mehr
Um das Phänomen der chronischen Entzündung
besser zu ergründen, arbeiten in
einem norddeutschen Forschungsverbund
Mediziner und Wissenschaftler angrenzender
Disziplinen eng zusammen. In Kiel
und Lübeck eröffnete das „Exzellenzcluster
Entzündungsforschung“ im Frühsommer
klinische Zentren für chronisch-entzündliche
Erkrankungen, in denen Kollegen diverser
Fachrichtungen im engen Austausch miteinander
stehen. Mehr
Fällt es schwer, sich Psoriasis-Medikamente über das Internet zu besorgen, auch wenn sie verschreibungspflichtig sind? Französische Ärzte haben dies untersucht. Tatsächlich scheint es nicht schwierig zu sein und man braucht dafür keine Insider-EDV-Kenntnisse ... Mehr
Bei einer 36-jährigen Patientin besteht langjährig eine primäre Nebenniereninsuffizienz
(Morbus Addison), die bei der Vorstellung mit 10 mg
Hydrokortison morgens substituiert wird. Mehr
Schwellungen der Augenlider, der Lippen
und der Zunge sind typische Erscheinungen
eines Angioödems. Gehen diese Symptome
mit Hautschuppung einher, könnte es sich
auch durchaus um eine Kontaktdermatitis
handeln. Mehr
Die UVB-Phototherapie ist eine
wirksame Option in der Therapie der
Psoriasis. Allerdings variiert die Zahl
der notwendigen Sitzungen interindividuell
stark. Die Stärke des Juckreizes
und das Kratzverhalten sind für die
Abschätzung der Zahl geeignet. Mehr
Eine überschießende Entzündungsreaktion
auf Propionibacterium acnes gilt als
wichtiger pathogenetischer Faktor bei der
Acne vulgaris. Britische Forscher konnten zeigen,
dass bei den Betroffenen insbesondere
die Produktion des antiinflammatorischen
Zytokins Interleukin-10 erniedrigt ist. Mehr
Kobaltchlorid ist das dritthäufigste Kontaktallergen
bei Kindern. Das Metallsalz findet sich häufig in zahnärztlichen
Materialien, ruft dann aber erstaunlicherweise nur
sehr selten eine Kontaktreaktion hervor. Trotzdem sollte
an eine solche Allergie gedacht werden. Dies zeigt der Fall
eines siebenjährigen Mädchens, das sich mit Juckreiz und
Schmerzen an der Zunge vorstellte [Waroquier D et al. Contact
Dermatitis 2009; 60: 106]. Mehr
Angewiderte Blicke lösen bei Psoriatikern geringere Emotionen
aus, als bei gesunden Vergleichspersonen. Scheinbar
filtern äußerlich stigmatisierte Patienten Ekelgefühle, die
ihnen entgegengebracht werden, aus ihrer Wahrnehmung
– die neuronale Antwort der bei dieser emotionalen Information
betroffenen Hirnareale fällt beim Psoriatiker nur abgeschwächt
aus [Kleyn CE et al. J Invest
Dermatol 2009; Epub ahead of print
Aug 27; DOI 10.1038/jid.2009.152]. Mehr
Die Ätiologie der Acne inversa ist bislang
nicht geklärt. Eine aktuelle Untersuchung
der Universität Essen fand jetzt heraus,
dass fast alle Patienten starke,
langjährige Raucher sind oder
waren. Zudem ist mehr als
die Hälfte übergewichtig
[Cesko E et al. Eur J
Dermatol. 2009; Epub
ahead of print, PMID:
19527985]. Mehr
9 von 10 niedergelassene Dermatologen beteiligen
sich an der Hautkrebsfrüherkennung. Im Durchschnitt
screent jeder Hautarzt in Deutschland 345 Patienten im
Quartal. Doch die Zufriedenheit der Dermatologen mit der
Einführung des Hautkrebs-Screenings als GKV-Regelleistung
ist laut einer Umfrage, die Prof. Matthias Augustin
(Hamburg) auf der DDG-Tagung in Dresden vorgestellt
hat, sehr unterschiedlich. Mehr
Ein 70-jähriger Patient berichtete vom akuten Auftreten roter tastbarer Hautveränderungen mit rascher Progredienz an Beinen, Armen und am Integument. Er klagte über massiven Juckreiz. Anamnestisch hatte er zur Helicobacter-pylori-Eradikation bei chronischer Gastritis bis vor wenigen Tagen Amoxicillin, Clarithromycin und Omeprazol eingenommen. Die einzelnen Petechien waren unter Glasspateldruck nicht wegdrückbar. Mehr
Durch die Einführung der Praxisgebühr zum 1. Januar 2004 sind möglicherweise einige Patienten mit dermatologischen Erkrankungen aus dem System herausgefallen. Das schließt Dr. Jochen Schmitt aus Dresden aus der Datenanalyse von 257.000 AOK-Versicherten in Dresden im Jahr vor und nach der Einführung der Praxisgebühr die er dort im Rahmen der 45. Tagung der DDG vorstellte. Mehr
Ob eine Placebobehandlung Wirkung zeigt, ist scheinbar auch eine Frage der Persönlichkeit. Einer kanadischen Studie zufolge bestehen bei risikofreudigen Menschen besonders gute Erfolgschancen [J Neurosci. 2009; 29: 4882–7]. Mehr
Gebräunte Haut gilt als attraktiv. Dafür nehmen Teenies auch Sonnenbrand in Kauf und scheinen gegen alle Warnungen resistent. UV-Fotos können hier eine effektive Strategie sein, um Heranwachsende vor übermäßigen Sonnenbädern abzuschrecken. Mehr
Forscher vom Johns Hopkins Children’s Center stellten bei einer Studie mit 8.000 Patienten fest, dass die Folsäurespiegel umgekehrt mit der Höhe der IgE-Antikörper und den allergischen Symptomen korrelierten (Pressemitteilung vom 30. April 2009, http://www.hopkinschildrens.org). Mehr
Eine kürzlich erschienene Studie veranlasst
die FDA (U.S. Food and Drug Administration),
erneut auf die Risiken von Hautprodukten mit lokalanästhetisch wirkenden Inhaltsstoffen hinzuweisen [FDA Public Health Advisory Jan 16, 2009]. Mehr
Einem Forscherteam um Judy Liebermann von der Harvard Medical School in Boston scheint ein großer Schritt auf dem Weg zu einem topischen Mikrobizid gelungen zu sein, das einfach anzuwenden ist und eine Infektion mit Herpes-simplex- Virus 2 (HSV-2) nachhaltig verhindern kann [Cell Host & Microbe 2009; 5
(1): 84–94]. Mehr
Rund 200 Dermatologen und Allergologen aus mehr als 20 Ländern haben in einem Konsensus-Meeting in Berlin die Grundlage für die erste weltweite Leitlinie zur Klassifikation, Diagnose und Therapie der Urtikaria geschaffen („Urticaria
Consensus-Meeting“, 3.12.2008). Mehr
Wenn Schüler schlechtere Noten nach Hause bringen, ist nicht immer mangelnder Fleiß der Grund. Wenn man eine Allergie unbehandelt lässt, hat das zunächst starke Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit – mit einem „Wattekopf“ arbeitet es sich langsamer. Mehr
Forscher des Labors für Experimentelle Dermatologie am Universitätsklinikum in Bonn haben ein neues Molekül entwickelt, das die Zellen des schwarzen Hautkrebses in den Selbstmord treibt und gleichzeitig die körpereigene Abwehr ankurbelt. Bei krebskranken Mäusen ließen sich so bereits erfolgreich Metastasen in der Lunge bekämpfen. Mehr
Neue Hoffnung für Aids-Kranke verspricht eine Entwicklung italienischer Wissenschaftler, die soeben im Journal of Medicinal Chemistry veröffentlicht wurde [J Med Chem 2008, 13: 663–8]. Mehr
Nicht jedem Badeurlauber droht die gleiche Gefahr, Hautkrebs zu bekommen. Eine Klassifizierung nach Risikoprofilen erlaubt maßgeschneiderte Aufklärungsmaßnahmen. Mehr
Ein postgradualer Studiengang an der Universität Greifswald – weltweit der erste und einzige seiner Art – soll die ästhetische Laserbehandlung auf qualitätsgesicherte Füße stellen. Der D.A.L.M. (Diploma in Aesthetic Laser Medicine) wurde jetzt noch einmal grundlegend überarbeitet, um den Bedürfnissen der niedergelassenen Kollegen besser zu entsprechen. Mehr
Geschlechtskrankheiten erhöhen das Risiko, sich mit HIV zu infizieren. Warum das so ist, war bislang unklar. Amsterdamer Forschungsergebnissen zufolge könnte die Aktivierung von Langerhans-Zellen durch entzündliche Prozesse entscheidend sein [J Clin Invest 2008; doi:10.1172/JCI34721]. Mehr
Auch wenn der Laser derzeit das effektivste Verfahren zur Entfernung von Tätowierungen ist – an sehr große, womöglich mehrfarbige Tattoos sollte man damit nicht herangehen. Mehr
Wissenschaftlern ist es gelungen, bei einem 52-jährigen Patienten ein bereits in Lymphknoten und Lunge metastasiertes malignes Melanom mit Hilfe körpereigener CD4+T-Zellen zu heilen. Die T-Zellen wurden außerhalb seines Körpers geklont. Nach zwei Jahren Behandlungsdauer waren keine tumorösen Veränderungen mehr nachweisbar. Mehr
Die Rate falsch positiver Serologieergebnisse bei Verdacht auf Borreliose ist hoch - von Patienten selbst zu tragenden Labortests sollten daher nur bei begründetem Borrelioseverdacht durchgeführt werden. Mehr
Juckreiz ist eine eigenständige Empfindung: Es bestehen eindeutige Unterschiede zum Schmerz. Der Juckreiz ist aber vom Schmerz beeinflussbar. Der gegenwärtige Wissensstand über die sich daraus ableitenden therapeutischen Aspekte war Thema auf dem diesjährigen Schmerzkongress in Berlin. Mehr
Eine epidemische Zunahme von Doppelinfektionen droht den afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Ohne eine entsprechende Behandlung sterben 90% der betroffenen Menschen innerhalb weniger Monate. Mehr
Beliebte dekorative Souvenirs wie "Body-Paintings" sind aus dermatologischer Sicht eher unproblematisch, solange dem zugrunde liegenden Henna keine weiteren Zusatzstoffe wie para-Phenylendiamin (PPD) beigemischt werden. Allergische Reaktionen auf PPD nehmen aber weiter zu. Mehr
Die bislang recht zuverlässige Pollenflugvorhersage sollte modifiziert werden: Um aussagekräftige Angaben machen zu können, sollten neben den Pollenmengen auch die in den Pollen enthaltenen Allergenkonzentrationen gemessen werden. Mehr
TNF-alpha-Blocker werden erfolgreich bei verschiedenen Erkrankungen aus dem rheumatologischen Formenkreis eingesetzt. Das Risiko, während einer solchen Medikation an schweren Infektionen zu erkranken, ist jedoch erhöht. Welche Rolle in diesem Zusammenahng die Bildung von Granulomen bei der Wundheilung hat, wurde nun genauer untersucht. Mehr