Journal Club

Im Journal Club referieren und kommentieren wir für Sie aktuelle Arbeiten aus der
internationalen Fachliteratur.

Sparen mit Biologicals?

Die Therapie mit modernen Biologicals ist teuer. Autoren aus den Niederlanden untersuchten bei Psoriasis-Patienten, ob sich die Behandlung unter Umständen dennoch rechnet.

Hygiene-Hypothese mit umgekehrtem Vorzeichen

Der frühe Kontakt mit Mikroorganismen soll eine protektive Wirkung gegen allergische Erkrankungen haben. Eine deutsche Analyse weist jedoch darauf hin, dass bei Vorliegen einer Filaggrin-Mutation genau das Gegenteil der Fall sein kann.

Eltern sparen oft mit Schmerzmitteln

Über 80% der pädiatrischen Operationen in den USA werden ambulant durchgeführt. Die postoperative Schmerzbehandlung liegt dann vorwiegend in der Hand der Eltern. Dies dient jedoch nicht immer dem Wohl der Kinder.

Reduziert Calcitriol Kortikoid-Nebenwirkungen?

Topische Kortikoide können selbst bei kurzzeitigem Einsatz die epidermale Permeabilität und die antimikrobielle Barrierefunktion beeinträchtigen. Daher untersuchten Forscher aus Korea, ob die gleichzeitige Behandlung mit topischem Calcitriol diese Nebenwirkung mindert.

Allergien: Bauernhof schützt bis ins hohe Alter

Wer auf einem Bauernhof aufgewachsen ist, hat ein deutlich geringeres Allergie-Risiko. Aber wie lange hält dieser Effekt an und in welchem Maß beeinflusst die Urbanisierung das Auftreten von Allergien?

Heim-UV-B-Therapie rechnet sich

In der holländischen multizentrischen PLUTO-Studie wurden erstmals die Kosten für eine ambulante UV-B-Phototherapie mit den entsprechenden Kosten einer UV-B-Therapie mit Heimgeräten verglichen.

Gepulstes Cyclophosphamid bei Pemphigus

Der Standard in der Therapie des seltenen Pemphigus sind hochdosierte orale Glukokortikoide mit oder ohne Immunsuppressiva. Manche Patienten sprechen jedoch auf die üblichen Kombinationen nicht an.

Häufiger gramnegative Keime in chronischen Wunden

Nach einer Auswertung des Essener Universitätstsklinikums waren im Jahr 2004 mehr als 20% aller chronischen Wunden mit MRSA kontaminiert. Fünf Jahre später wiederholte man die Untersuchung in der dermatologischen Wundambulanz – die aktuellen Zahlen liegen jetzt vor.

Bestrahlung mit UV-B-311 nm auch bei Kindern?

Die Schmalspektrum-UV-B-Therapie (311 nm) ist eine effektive Behandlungsoption für erwachsene Psoriatiker. Bei Kindern ist wegen des karzinogenen Potenzials eine strenge Indikationsstellung erforderlich.

Teledermoskopie: Ferndiagnose vom Facharzt

Neuseeland hat mit Australien die höchste Hautkrebsinzidenz der Welt und gleichzeitig nur ein weitmaschiges Angebot an Kliniken und Dermatologen. Grund genug, ernsthaft darüber nachzudenken, ob die Diagnose auch per Teledermoskopie möglich wäre.

Psoriasis im Intimbereich – bitte kein Tabu!

Zur Häufigkeit psoriatischer Läsionen im Genitalbereich gibt es bislang kaum epidemiologische Daten. Dabei scheinen durchaus nicht wenige Patienten von diesem Problem betroffen zu sein.

Schmerzlosere Lokalanästhesie am Nasenflügel

Die Nasenflügel gehören zu den bevorzugten Lokalisationen kutaner Malignome. Entsprechend häufig sind an dieser Stelle dermatologische Operationen erforderlich. Die direkte Infiltration des Lokalanästhetikums in das Gebiet ist extrem schmerzhaft.

Juckende Haut kratzt an der Psyche

Hartnäckiger Juckreiz kann die psychische Befindlichkeit beeinträchtigen: Wer unter Pruritus leidet, fühlt sich häufiger gestresst.

Gibt es einen neuen, langsam wachsenden Melanom-Typ?

Die Inzidenz des kutanen Melanoms hat in den vergangenen Jahrzehnten in den Industrieländern dramatisch zugenommen. Diesen Trend sieht man allerdings nicht, was Mortalität oder das Vorkommen dicker Melanome angeht. Möglicherweise, so wird spekuliert, reflektiert die höhere Inzidenz dünner Melanome eine bessere Prävention der Neoplasie: Im Resultat würden vermehrt dünne und besonders langsam wachsende Melanome gefunden.

Stationäre Patienten früh auf Staphylococcus aureus screenen – und sanieren!

Das Risiko, sich während eines Klinikaufenthalts eine Staphylococcusaureus- Infektion zuzuziehen, ist für Menschen mit starker nasaler Besiedelung mit diesem Keim drei bis sechs mal so hoch wie für S.-aureusnegative Personen. Über 80% aller nosokomialen Infektionen durch diesen Erreger sind endogenen Ursprungs.

5-Jahresdaten zum Enzymersatz bei M. Fabry

Speicherkrankheit mit hoher klinischer Variabilität, die mit anfallsartigen Parästhesien einhergeht und unter anderem zur Hypertrophie des Herzen und Niereninsuffizienz führt. An der Haut gibt sich die Multisystemerkrankung oft durch multiple Angiokeratome in zentralen Körperregionen zu erkennen. Seit einigen Jahren kann das fehlende bzw. fehlerhafte Enzym per Infusion zugeführt werden.

Viren und heller Hautkrebs – neue Steinchen im Puzzle

Von verschiedenen Viren wird angenommen, bei der Entwicklung von nicht-melanozytärem Hautkrebs eine Rolle zu spielen, die meisten Hinweise in dieser Richtung gibt es bislang für das kutane humane Papillomavirus (HPV).

Bei Rosazea: Störung der Darmflora in Betracht ziehen

Immer wieder wurden für die Rosazea Verbindungen mit Magen-Darm- Problemen vermutet. Während es zu der Rolle von H. pylori widersprüchliche Daten gibt, wird mittlerweile eine bakterielle Fehlbesiedlung des Dünndarms (small intestinal bacterial overgrowth, SIBO) als möglicher pathogenetischer Faktor erwogen.

Hautersatz aus embryonalen Stammzellen

Der Verschluss großer Hautdefekte mittels autologer Keratinozyten-Transplantation nach In-vitro-Expansion gehört zur Standardversorgung schwer Brandverletzter. Der Nachteil: die Kultivierungszeit von rund drei Wochen. Auch haben alle Materialien, die man bisher verwendet, ihre Limitationen.
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UV-Schutz kann zu Vitamin-D-Mangel führen

UV-Strahlen sind der wichtigste Risikofaktor für Schäden der Haut. Meiden Menschen die Sonne komplett, können sie nicht mehr genügend Vitamin D in der Haut synthetisieren. Hier sollte man entweder über die Ernährung vorsorgen, mit Vitamin D supplementieren oder, sofern möglich, für ein paar Minuten Sonnenlicht täglich sorgen.

Canakinumab bessert das Kryopyrin-assoziierte periodische Syndrom

Das Kryopyrin-assozierte periodische Syndrom (CAPS) umfasst eine Gruppe von seltenen angeborenen entzündlichen Krankheiten mit Überproduktion von Interleukin-1. Der monoklonale humane Anti-Interleukin-1β Antikörper Canakinumab ließ bei den meisten Patienten die Symptome schnell und andauernd verschwinden.

Bei wem schlägt Stress auf die Haut durch?

Stressfaktoren können Psoriasis-Schübe induzieren. Doch offenbar ist die Stress-Reaktivität individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt. In einer Studie sind niederländische Forscher der Frage nachgegangen, bei wem genau Stress auf die Haut durch zu schlagen scheint.

B-Streptokokken: Marihuana erhöht Risiko für rektale Kolonisation

Für die vaginale Kolonisation mit B-Streptokokken gilt das Rektum als wesentliches Reservoir. Eine Besiedelung mit diesem Keim kommt nach einer neuen Studie häufiger vor als bislang angenommen. Marihuana- Raucher könnten hier besonders benachteiligt sein.

Kontaktallergie auf Gold: Die Rolle der systemischen Exposition

Wie ausgeprägt eine kontaktallergische Reaktion auf Gold ausfällt, scheint mit der Konzentration des im Blut gelösten Goldes zu korrelieren. Zur weiteren Klärung dieses Zusammenhangs führten schwedische Forscher bei Patienten mit Dermatitis Patch-Tests mit einem Goldsalz als Irritans unter Berücksichtigung der systemischen Goldexposition durch.

Allergeninjektion: Manchmal kommt noch was nach

Kommt es nach einer Allergeninjektion im Rahmen einer Hyposensibilisierung zu einer systemischen Reaktion, so kann diese einige Stunden später erneut aufflammen. Wie häufig solche biphasischen Verläufe sind, wollten Ärzte der US-Armee herausfinden.

Ungewöhnliche Analfistel: Tbc-Verdacht!

Ein 35-jähriger Mann wurde wegen mehrerer perianal gelegener subkutaner Knoten überwiesen. Mehrfache anti biotische Behandlungsversuche und Inzisionen hatten nicht zum Verschwinden dieser Befunde geführt.

Bakterielle Vaginose – Laktobazillen steigern die Wirkung von Metronidazol

Wenden Frauen mit bakterieller Vaginose neben Metronidazol zusätzlich intravaginale Laktobazillus-Tabletten an, dann ist die Wirksamkeit besser als wenn sie das Antibiotikum allein nehmen. So lautet das Ergebnis eines systematischen Cochrane-Reviews.

„Adeliges“ Zahnfleisch gab den entscheidenden Hinweis

Ein 31-jähriger Maler und Tapezierer aus Rumänien stellte sich wegen Bauchschmerzen in der chirurgischen Nothilfe vor. Die Untersuchung des Abdomens und die neurologische Untersuchung waren unauffällig, allerdings fiel eine bläuliche Verfärbung des Zahnfleisches auf. Bei den Laborbefunden stand eine Eisenmangelanämie im Vordergrund.

Melanom-Impfstoff im Test

Die Aussichten für Patienten mit metastasiertem Melanom sind düster. Die meisten Hoffnungen ruhen derzeit auf Vakzinen aus melanomasso ziierten Antigenen. Eine Phase-II-Studie hat die Vakzine in Kombination mit zwei verschiedenen rekombinanten Immunmodulatoren getestet.

Krebsrisiko durch Brustimplantate nicht erhöht

Bisherige epidemiologische Studien sahen keinen Zusammenhang zwischen einer kosmetischen Brustimplantatation und typenspezifischen Tumoren, wie insbesondere dem Mammakarzinom. Eine große retrospektive Langzeitstudie aus Skandinavien sollte hier Klarheit bringen.

Imiquimod zur Therapie der Lentigo maligna

Die chirurgische Entfernung präkanzeröser Hautveränderungen ist in bestimmten Fällen wie großflächiger Ausbreitung der Läsionen nicht wünschenswert wegen zu befürchtender kosmetischer Beeinträchtigungen. Eine Alternative in der Behandlung der Lentigo maligna könnte die topische Anwendung des Immunmodulators Imiquimod sein, der potenziell antiviral und antitumoral wirkt.

Keine Misshandlung – hier hat Herkules „zugeschlagen“!

Ein zweijähriger Junge wurde wegen einer großen Blase an der Rückseite des linken Unterschenkels in die Nothilfe gebracht. Wegen der ungewöhnlichen Form und Ausdehnung der Blase und weil die Eltern nicht erklären konnten, wie es dazu gekommen war, nahm man das Kind zur Beobachtung stationär auf. Es bestand der Verdacht, das Kind könnte misshandelt worden sein.

Neuer Melanom-Impfstoff aus sechs Peptiden

Frühere Studien verwendeten beim Melanom Impfstoffe, die nur aus ein oder zwei Peptiden bestanden. Die Ergebnisse waren meist enttäuschend. Nun wurde eine Vakzine aus sechs verschiedenen Peptiden entwickelt.

Hochrisikofaktor für das maligne Melanom bei Frauen unter 40

Das maligne Melanom ist bei Personen unter 40 Jahren signifikant häufiger bei Frauen als bei Männern anzutreffen. Ein bestimmter Genotyp scheint dabei eine wichtige Rolle spielen.

Insulinresistenz und idiopathischer Hirsutismus

Besteht ein Zusammenhang zwischen Insulinresistenz und Hirsutismus oder ist das verminderte Ansprechen auf Insulin bei Frauen mit dieser Manifestation vielmehr die Folge eines erhöhten Body Mass Index (BMI)? Diese Frage wird in Fachkreisen kontrovers diskutiert. Wissenschaftler von der Shams Universität in Kairo führten dazu eine Fall-Kontroll-Studie mit nicht adipösen Frauen durch, die unter idiopathischem Hirsutismus litten.

Optimale Dosis für SLIT bei Pollenallergie

Welche Dosierung kann am effektivsten für die sublinguale Immuntherapie eingesetzt werden? Eine umfangreiche Multicenterstudie hierzu ergab eindeutige Ergebnisse.

Grüne Nägel bei einer Krankenschwester

Wegen einer Psoriasis der Arme, Beine und Fingernägel wurde die 53-jährige Intensivschwester mit Efalizumab behandelt. Jetzt stellte sie sich wegen einer seit mehreren Wochen zunehmenden grünlichen Verfärbung beider Daumennägel vor.

Medikamente aus dem Internet

Für den Arzt wird es immer schwerer einzuschätzen, welche Medikamente Patienten in der Selbstmedikation verwenden und wie sich das auf den Behandlungserfolg auswirkt. Inzwischen sind auch verordnungspflichtige Medikamente ohne Rezept im Internet erhältlich.

Pemphigus: Gutes Ansprechen auf Immunglobuline

Bei Pemphigus, einer seltenen, lebensbedrohlichen Autoimmundermatose, die durch IgGAutoantikörper gegen Desmoglein verursacht wird, sind orale Kortikoide Mittel der Wahl. Doch es gibt Kontraindikationen, zudem sprechen viele Patienten mit der Zeit nicht mehr auf die Therapie an. Auf der Suche nach Alternativen prüften Autoren aus Japan die Wirksamkeit intravenös verabreichter Immunglobuline.

Homöopathie – Therapieoption bei Psoriasis?

Der chronische Verlauf und das Fehlen kausaler Therapien stimulieren die Suche nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten der Schuppenflechte. In einer prospektiven multizentrischen Studie besserte die Behandlung mit klassischer Homöopathie Symptome und Lebensqualität bei Psoriasis.

Trefferquote der Teledermatologie

Die Teledermatologie bietet sich für eine breite, kosteneffektive und qualitativ hochwertige dermatologische Versorgung an. Doch ist die Methodik bei nicht pigmentierten Neoplasmen einer persönlichen klinischen Beurteilung wirklich ebenbürtig?

Mohs-Chirurgie: Lidocain in der geringsten effektiven Dosis

Lidocain ist aufgrund seines raschen Wirkungseintritts und günstigen Sicherheitsprofils das Lokalanästhetikum der Wahl bei ambulant durchführbaren, kutanen chirurgischen Eingriffen. In seltenen Fällen kann es jedoch dosisabhängig zu zentralnervösen und kardiovaskulären Nebenwirkungen kommen (s.Seite 62). Es wurde daher untersucht, wie sich die Halbierung der Lidocain-Standarddosierung auf die Effektivität der Lokalanästhesie bei Patienten mit oberflächlichen Hauttumoren auswirkt, die sich einer mikrografischen Chirurgie nach Mohs unterzogen.

Suspekte angiogenetische Marker lange vor den klinischen Merkmalen einer Psoriasis

In der multifaktoriellen Pathogenese der Psoriasis spielen vaskuläre Veränderungen eine wichtige Rolle. Es wird daher vermutet, dass eine gestörte Regulation der Angio- und Lymphangiogenese in der Haut mit ursächlich ist für die Ausprägung der Hautläsionen.

Optimale Händedesinfektion aus Sicht der Pflegenden

Pflegekräfte im Krankenhaus sind einem erhöhten Risiko für Berufsdermatosen, vor allem Handekzeme aufgrund von Hautirritationen, ausgesetzt. Häufig ist dafür nicht der Kontakt mit den Patienten oder das Arbeitsumfeld, sondern die Art der Handhygiene verantwortlich.

Fördert Aufenthalt in Innenräumen die Melanom- Entstehung?

Unser Beitrag im Journal Club ist ernst gemeint: Fördert der Aufenthalt in Innenräumen die Melanomentstehung? Diese scheinbar paradoxe Hypothese stellen US-Forscher auf und nennen gute Gründe.

Photoadaptation auch ohne Pigmente

US-amerikanische Wissenschaftler untersuchten, ob pigmentierte und unpigmentierte Haut von Vitiligo-Patienten unterschiedlich auf eine Phototherapie reagieren.

Adipositas erschwert Psoriasistherapie

Bei übergewichtigen Patienten mit Schuppenflechten scheinen medikamentöse Therapien schlechter anzuschlagen als bei schlanken Psoriatikern.

Hauttrockenheit durch autonome Dysfunktion?

Für die exzessive Hauttrockenheit bei der atopischen Dermatitis wird für allgemein eine beeinträchtigte Barrierefunktion des Stratum corneum der Cutis verantwortlich gemacht wird. Aber auch Störungen im vegetativen Nervensystem könnten in der Pathogenese eine wichtige Rolle spielen.

Efalizumab bei Psoriasis langfristig wirksam

Efalizumab, ein rekombinanter, humanisierter, monoklonaler IgG1-Antikörper, der zentrale T-Zell-vermittelte Schritte in der Psoriasis-Pathogenese inhibiert, ist in mehr als 50 Ländern für die Therapie der moderaten bis schweren Plaque-Psoriasis zugelassen. US-Forscher legen mit den 3-Jahres-Daten von Efalizumab die bislang längste Studie zum Einsatz eines Biologics bei Psoriasis vor.

Oxidativer Stress – Auslöser der Rosazea?

Systemischer oxidativer Stress scheint eine wichtige Rolle beim Auftreten der Rosazea-Symptome zu spielen. Dafür sprechen eine signifikant größere Zahl von Ferritin-positiven Zellen, erhöhte Serum-Peroxid-Spiegel und ein vermindertes antioxidatives Potential im Serum von Rosazea-Patienten im Vergleich zu Gesunden. Verminderung von oxidativem Stress könnte ein Ansatzpunkt für die Therapie sein.

Noduläres Basaliom: OP oder photodynamische Therapie?

Die photodynamische Therapie mit 5-Aminolävulinsäure erzielt gute Erfolge bei oberflächlichen Basalzellkarzinomen. Eignet sie sich auch für noduläre Formen? Niederländische Dermatologen verglichen diese Option in einem dreijährigem Follow-up mit der chirurgischen Exzision.

Orale lichenoide Reaktionen durch Amalgamfüllungen

Als Ursache für orale lichenoide Reaktionen wird unter anderem eine Kontaktallergie gegenüber Dentalamalgam diskutiert. Wie sich der Austausch der Amalgamrestaurationen gegen andere Füllmaterialien auf den Heilerfolg bei diesen chronisch-entzündlichen Läsionen der Mundschleimhaut auswirkt, untersuchten kroatische Wissenschaftler.

Welche Rolle spielt Leptin bei Psoriasis?

Das Fettzellhormon Leptin steht unter Verdacht, Psoriasis zu begünstigen. Denn hohe Leptinspiegel korrelieren offenbar nicht nur bei übergewichtigen Patienten mit Inzidenz und Schwere der Erkrankung. Dies könnte daran liegen, dass das Hormon unter anderem auch an der Ausschüttung proinflammatorischer Mediatoren beteiligt ist.

Kontaktsensibilisierung durch die Versorgung chronischer Wunden

Patienten mit chronischen Wunden entwickeln häufig Kontaktsensibilisierungen gegen Bestandteile von Pflegeprodukten. Wie oft kommen solche Fälle in Deutschland vor, und welche Inhaltstoffe sind besonders kritisch?

Nickelkontaktallergie: Was bringt eine Diät?

Patienten mit einer Nickel-Hypersensitivität wird eine möglichst nickelfreie Diät empfohlen. Ob der Verzicht auf oral aufgenommenes Nickel die Symptome bessert, untersuchten italienische Dermatologen.

Unter künstlichen Nägeln lauern Pilze

Künstliche Nägel sind beliebt, bergen aber ein gewisses Risiko. Häufigstes Problem sind bakterielle Infektionen und Mykosen. Daran sollten vor allem Personen denken, die im Gesundheitswesen beschäftigt sind, denn es besteht ein potentielles Übertragungsrisiko.

Mit Kälte gegen Parasiten

Gibt es eine Alternative zur systemischen Chemotherapie bei kutaner Leishmaniose? Jordanische Forscher testeten die Kryotherapie.

Tinea capitis: Erregersuche per Haarbürste

Eine Arbeitsgruppe verglich verschiedene einfache Methoden zum "Aufsammeln" der Dermatophyten bei asymptomatischen Infektionen mit Tinea capitis.  Mehr

Basalzellkarzinom: Gute Resultate mit der PDT

Die Photodynamische Therapie (PDT) bietet sich seit einigen Jahren als nebenwirkungsarme therapeutische Option zur Behandlung von Basalzellkarzinomen an. Wie sieht es aber mit der Effizienz dieser Behandlung im Vergleich zur chirurgischen Exzision aus?  Mehr

Pemphigus vulgaris: Prednison nur jeden zweiten Tag?

Wie lassen sich die Therapien bei Pemphigus vulgaris optimieren und unerwünschte Therapie-Nebenwirkungen möglichst gering halten? In einer langjährigen prospektiven Studie an einer griechischen Hautklinik wurden Patienten im Frühstadium erfolgreich mit einer reduzierten Dosis Prednison therapiert.  Mehr

Insulinresistenz als Bindeglied zwischen Psoriasis und kardiovaskulären Erkrankungen?

Eine Assoziation zwischen Psoriasis und diversen internistischen Erkrankungen, insbesondere dem Diabetes mellitus, hat zu umfangreicher Forschungstätigkeit inspiriert.  Mehr